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Tag 13: Versteckte Düne - Outdoorcamp Eins

Auf der Straße hatten es die Rallyeboliden etwas zu eilig.

 

Es macht Rums. Erst mal den Schreck verdauen und dann Schadensbegutachtung.

 

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Zwei Boliden sind jetzt einseitig (fast) blind, eine Stoßstange etwas verbogen, ein bisschen Blech verschrumpelt, aber sonst nichts passiert.

 

Alle gesund und munter und es kann weiter gehen. Schließlich haben wir heute noch Großes vor.

 

Dann endlich. Wir schlagen uns seitwärts in die (nicht vorhandenen) Büsche.

 

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Wie schon erwähnt verlässt uns Team „Schulterschluss“ an dieser Stelle. Sie fahren weiter auf der Straße nach Nouakchott. Gefüllt mit Schulranzen für Afrika wollen sie die Kupplung ihres Sprinters schonen und das Auto heil in Gambia versteigern. Wir wünschen ihnen eine gute fahrt. Wir sehen uns in Nouakchott.

 


Nun das zweite Briefing des Tages - das kurze Einmaleins für Wüstenfahrer. 

 

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Noch schnell etwas Luft ablassen (haben wir ja schließlich eben gelernt).

 


Und jetzt werden wir das eben gelernte in die Praxis umsetzen.

 

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Am Ende der Wüstenetappen werden wir wissen, das „Learning by doing“ immer noch der beste Ratgeber ist. Auch was das befestigen von Dachträgern betrifft werden wir dann schlauer sein - dreimal werden Dachträger durch die Wüste fliegen.

 

Wie zu erwarten hatten wir ziemlich schnell ziemlich viel zu tun - Rallyefahrzeuge ausbuddeln, aus dem Sand ziehen (mittels unserer patentierten Menschenkette oder wenn das nicht half dann eben mit den sogenannten Wüstenschleppern - Allrader) oder aus dem Sand schieben (Man/Women-Power).

Oft half auch nur eine Kombination aus den drei Methoden ein Rallyefahrzeug dem Sand zu entreißen.

 

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Immer wieder verstecken sich Grasbüschel im Sand und sind sehr hartnäckig. Solch ein Grasbüschel wurde dem VW Sharan von Team „Flexible Tinkers“ zum Verhängnis.

 

Der Träger an dem das Bodenblech befestigt war wurde nach hinten gedrückt und dadurch riss der Verbindungsstutzen zwischen Kühler und Motor ab.

 


 

Mittels Schellen und einem VW-geübten Schrauber (Robert von Team „VW T3 Weltkulturerbe“) war dieser Schaden schnell behoben.

 

Leider war das nicht das einzige Problem. Der Ölfilter war auch defekt und musste gewechselt werden - einen passenden hatte Team „Desert Shark“ dabei.

Blieb noch der Ladeluftkühler, der jedoch nicht repariert werden konnte. Deswegen hat der VW Sharan nun keinen Turbo mehr und qualmt immer etwas.

 

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Aber wer braucht schon einen Turbo in der Wüste. Wenn man langsam fährt kann man doch die Landschaft viel besser genießen.

 

Und weiter ging die wilde Hatz (Team „Flexible Tinkers“ nicht mehr ganz so wild).

 

Wieder Sandfelder, wieder Einsandungen, wieder über Grasbüschel hoppeln.

 

Vor Schreck fiel dem Opel Zafira („Elbhangteam 2014“) fast das (Boden-)Blech weg und der Passat vom „Wüstenwurm“ verlor seine Heckstoßstange erst fast, dann ganz.

 

Und dann flog noch der Dachgepäckträger von Team „Niederrhein Allstars“ anderen Teams fast vor die Füße bzw. Räder.

 

 


Am Ende des Tages war noch Zeit kleinere Blessuren an den Rallyefahrzeugen zu versorgen. Und bald hörte auch schon das letzte hämmern und schrauben auf und es wurde ruhig in der Wüste.

 

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 1

Kommentar von Andreas // 24.11.2014

Na endlich gibt´s abends wieder Wüsten-Fern-Sehen. Macht weiter schöne Bilder und kommt alle gut an. Viele Grüße an Brüderchen Bernd vom Elbhang. Fahr weiter schön rechts und grüß die Leute.
Viele Grüße von Inge und Andreas

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