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Rallyetagebuch - Tag 3




Tag 3: Etappe 2, Hohberg - Angouleme

 


Raus aus Deutschland. Der Sonne hinterher. Wir sind im Land von La Boum und leckerer Küche. Essen und Fahren wie Gott in Frankreich. Das ist die Devise. Und was die Küchen rund um den Eifelturm nicht hergeben, na, das haben wir selbst in den Kofferräumen. 

In Angouleme war das Fahrerlager lange ruhig. Erst am Abend trudelten immer mehr Teams ein. Und dann gingen die Heckklappen auf. So langsam wollen alle mal testen, ob die eingeplante Bordverplegung für die nächste Zeit auch hält, was sie verspricht. Ansonsten muss eben noch nachgekauft werden. Da kann man sich ruhig mal inspirieren lassen von den Mitfahrern. Süppchen, Würstchen, Konserven der alleredelsten Art. Rallye macht hungrig. Team 322 - unsere Unaussprechlichen - sind mittlerweile auch in unserer Mitte. Da ist morgen noch ein "Volleinkauf" notwendig, weil die eine Proviant-Dose Würstchen bereits vertilgt ist.

 

Erlebnishunger kommt dann noch hinzu. Da hätten wir zum Beispiel das Spökenkieker-Zweirad: Da war die angebotene Roadbookempfehlung (die auf jeden Fall auch zu Streckenempfehlung und Wegpunkten mit technischer und sonstiger Unterstützung der Orgs aufwarten kann) einfach nicht genug. Da wurde auf direktem Wege gleich mal Barcelona ins Visier genommen. Und auch das erfolgreich, das Nachtlager ist erreicht. Die Reparatur von gestern kann als erfolgreich abgehakt werden, morgen wird allerdings noch der Ganghebel neu drangefrickelt.

 

Ansonsten immer mehr Anrufe aus dem Süden. Dauert ein Weilchen, bis jeder erreicht ist / sich gemeldet hat. Doch wir wollen ja wissen, wo jeder steckt, ob alles läuft / fährt / tuckert / rollt / sicher übernachtet. Aus Spanien wurden uns übrigens Tageswerte von 15 Grad gemeldet. Dabei war es auf besagter Roadbookpiste auch ganz ordentlich. Aber die Sonnensehnsucht, die heute bei allen "Normalstreckenfahrern" auf der Tour zum eigentlichen Etappenziel nach reichlich Nebel doch noch gestillt wurde, muss bei den eiligen Teams, die Vorsprung haben, noch extremer sein. Reichlich Rückmeldungen, dass die eigenen Etappenziele erreicht wurden, im Laufe des Tages erst einmal keine Vorkommnisse. Da reichen wir zum Beispiel mal ein Bild der Red Hippos nach von gestern, da war ja was ... von wegen Ölfilter ...

 

 

Red Hippos

 


Oder zeigen das H2O-Racingteam, das heute früh erst nicht vom Fleck kam.

 

H2O

 

Dann stellte sich raus, dass der T4 etwas Luft in Kraftsoffschläuchen hatte, die da natürlich nicht hingehört. Mittlerweile hört man vom Bus nur wackeres Prötteln, der läuft wie ne 1.

Da blieb auch Zeit für Picknick, Geocaching oder Hörnchen auf dem Kopp:

 

Kopfschmuck

 

Beratung

 

Picknick

 

Da wären wir also schon wieder beim Thema, was eigentlich während der Challenge auf den Tisch kommt.

Jedenfalls verzichten wir gern auf spektakuläre Reparaturfotos, wenn der Tross problemlos rollt. Und alle Wege - auch die der "Abweichler" und Spontanstreckensucher - führen an die Küste. Wir werden uns schon wiedersehen. Und schon bald eine Fähre entern.Und bis es soweit ist, schauen wir doch beruhigt auf die nächste Etappe. Nachdem heute schon über 800 Kilometer runtergespult wurden, setzen wir morgen noch eins drauf. Oder zwei. Oder neunzig. 890 Kilometer ist die längste Etappe der Rallye lang, die uns morgen auf dem Weg nach Madrid erwartet. Das bringt wieder jede Menge Münzgeklapper an zahlreichen Mautstellen. Aber vor allem bringt das jede Menge Spaß bei diversen Bergabschnitten. Das verbuchen wir dann auch noch unter Belastungstests für Mensch und Maschine, etwa für bevorstehende Atlasabenteuer. Ihr merkt schon, wir schauen auch gern voraus. Die Vorfreude auf Afrika wächst. Und wir wollen einfach nur die Europa-Etappen bestehen, um uns den noch größeren Abenteuern zu widmen.


So und während nun alle Teams durchgecheckt werden oder selbst durchklingeln, nun doch noch eine Nachricht, die wir überhaupt nicht gern haben, brandheiß direkt aus dem Fahrerlager: Solofahrer Joachim mit der Startnummer 309 ist mit einem Motorschaden ausgeschieden, wünscht allen Mitfahrern eine tolle Rallye und mehr Glück mit den Boliden! Vielen Dank für die Wünsche, Joachim; wir hätten Dich gern in unserer Mitte gehabt. Das ist ein echter Schock am Abend für die Truppe. Wir melden uns morgen Abend mit weiteren Neuigkeiten! 

Foto-Galerie

Video-Tagebuch



Kommentare: 9

Kommentar von Familie Zigarette // 09.03.2011

Hallo Mario und Dagmar,
möchten gern eine Pizza bestellen, könnt Ihr gleich mal vorbeidüsen und die liefern, aber bitte mit etwas Saharasand garnieren !
Tschüß Annerose und Bernd

Kommentar von "Mövchenmutter" Karin // 08.03.2011

Hallo meine zwei Ostseemöwen, vom Team Mövenschiet!
Weiterhin guten "Flug" auf dem Weg in den Süden. Ich wußte, unser Buttje wird seine Sache gut machen. Weiterhin viel Glück - für Euch u. alle Teams ! PS.
Haltet Euer Nest stets sauber.
Ich fliege mit Euch u. bin stets online.
Mövenmama Karin

Kommentar von Ronne Ramminger // 07.03.2011

Hallo, suche Mario und Dagmar, mit nem 2er weisen Golf unterwegs, Nummer 0303. Mal versuchen Kontakt herzustellen. MfG
Ronnsen

Kommentar von Gret // 07.03.2011

Hallo,liebes Red Hippo Team!
Ich wünche Euch alles Gute, Bleibt schön gesund und habt ganz viel Spaß! Ich bin jeden Tag bei Euch!
Viele Grüße von Gretel

Kommentar von RostigeMutter // 07.03.2011

Tolle Sache das Rallyetagebuch, jetzt wo die Infos von unseren Jungs etwas schütter geworden sind. Klasse auch die Routenverfolgung von Erwin!
Wir wünschen allen Teams stets schnurrende Motoren und eine Handbreit Öl am Peilstab ;-)
Ganz besondere Grüße natürlich an unsere "Rostigen Nägel" und gute Besserung für die Sperlings!

Kommentar von Birgit Kühn // 07.03.2011

Hallo Swat Team hallo Thomas!
eine gute Fahrt wünschen Dir und em Team die Römlinghovener!

Kommentar von Red Hippo Fans // 07.03.2011

Liebe Mama liber Nobbi
wir wünschen euch weiterhin
eine schöne Fahrt und haben euch ganz doll lieb.

Kommentar von Bärbel und Klaus Schneider // 07.03.2011

Hallo Nobbi (Schöne) und Biene, wir wünschen Euch tolle Erlebnisse (der positiven Art) und das alles immer glatt geht. Wir verfolgen die Berichte im Tagebuch mit Neugier.
Viele Grüße von Schneiders (die Freunde von Dieter und Elke Schöne)

Kommentar von MurmelTeam _ // 07.03.2011

wie wir euch beneiden....
jetzt, wo ihr deutschland die rücklichter zugewandt und wir unseren abschiedsschmerz überwunden haben, wünschen wir euch wie immer TOI TOI TOI. kommt gesund zurück und denkt dran: wir beobachten euch!
barbara und peter mit nachwuchszwerg

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